Steffen's Modellbahn-Blog
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Welcome to my project “FC Transcontinental”! Since I have been interested both in the railways of Latin America for many years and in G-Scale 1:20.3 it was clear to combine both topics. The result is my fictive railroad FCT in memory of the different narrow gauges like International Railways of Central America, Guayaquil and Quito and Nacional de Mexico.
I would like to invite you to follow the progress of work on the following sites and hope you enjoy it. Don’t hesitate to contact me for notes, information or questions of any kind.
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Angefangen hat es mit einem großartig gedrehten Video über die ekuadorianische Schmalspurbahn von Guayaquil nach Quito und einem Buch über die südamerikanischen Andenbahnen. Die Beschäftigung mit den lateinamerikanischen Eisenbahnen ergab recht schnell, dass diese Strecken denjenigen in Nordamerika hinsichtlich Pioniergeist, technischem Wagemut und landschaftlicher Großartigkeit keinesfalls nachstehen.
Ganz im Gegenteil. Die Bahnen der einzelnen Länder weisen eine jeweils ganz eigene Geschichte und Charakteristik auf. Das trifft auf die Landschaft genauso zu wie auf die Fahrzeuge und Gebäude. Und im Falle der Gebirgsbahnen gibt es unzählige Beispiele für eine spektakuläre und einfallsreiche Streckenführung mit Spitzkehren, Kehrtunnel und Zahnradbetrieb.
Nachdem ich anlässlich meiner bestandenen Diplomprüfung die Bachmann 2-8-0 im Maßstab 1:20.3 geschenkt bekam, war klar, dass ich das Thema „Lateinamerikanische Schmalspurbahn“ in ein entsprechendes Anlagenmotiv umsetzen wollte. Dabei folge ich keinem bestimmten Vorbild, um mich bei der Fahrzeug- und Gebäudeauswahl nicht allzu sehr einschränken zu müssen. Ich liebe es, zu improvisieren und Dinge auszuprobieren, die es mitunter nicht beim Vorbild gab, aber es in der gewählten Form durchaus hätte geben können. Diese Freiheit ist für mich überaus wichtig, um die Freude am Hobby zu erhalten.
Daher ist die FC Transcontinental eine fiktive Bahngesellschaft mit Reminiszenzen an die International Railways of Central America. Sie betrieb in Guatemala sowie El Salvador ein Schmalspurimperium von 800 km Länge und war Bestandteil des Traums einer durchgehenden Eisenbahnverbindung von Mexiko nach Südamerika.
Geografisch liegt meine FCT in einer Gegend irgendwo südlich von Mexiko City, weil ich von den dortigen Schmalspurbahnen umfangreiches Literatur- und Fotomaterial besitze und oftmals US-amerikanische Fahrzeuge nach Mexiko verkauft wurden. Das erleichtert die Beschaffung von passendem Rollmaterial. Nicht zuletzt bestand mit der realen FC Nacional Mexicano eine Verbindung zur Denver & Rio Grande. Beide Gesellschaften gehen auf die Idee von General William Jackson Palmer zurück, eine schmalspurige Eisenbahnverbindung von Denver nach Mexiko City zu bauen. Womit ich dann doch wieder in Colorado angekommen wäre…
Ich lade Sie ein, auf den folgenden Seiten den Anlagenbau wie auch die verschiedenen Umbauarbeiten zu begleiten. Zusätzlich finden Sie im Bereich „Vorbildinfo“ Buchtitel, Filme und Links zum Thema. Kommentare, Anmerkungen oder Fragen sind willkommen, bitte nutzen Sie dafür das Kontaktformular.
Danken möchte ich an dieser Stelle besonders Wolfgang Schütte. Er begann schon recht bald nach 1989 damit, Schmalspurfahrzeuge im Maßstab 1:22,5 nach dem Vorbild der Denver & Rio Grande selbst zu erstellen bzw. Modelle von LGB und Aristocraft umzubauen. Er unterstützt mich in jeder Hinsicht.
Meinem Bruder Jörg danke ich für die Unterstützung, das vorliegende Material ins Internet zu bringen.
John West, Heinz Bühler und dem LOK Magazin danke ich für die Erlaubnis, ihre Fotos vom großen Vorbild hier verwenden zu dürfen.
Viel Spaß beim Stöbern!
Steffen List
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Here you see some of my early projects. I started together with my brother with a temporary layout in H0-scale and built then some small layouts in N-scale only to return to H0-scale in the 1990er years.
64 1308 is an exact model of a german 2-6-2 tank engine. I made it by upgrading of a H0-Fleischmann-model and replaced all the boiler plumbing, the pilots and some other items with parts from Weinert to meet the prototype.
Bw Stendal shows the roundhouse of my hometown. The H0-layout was built by my brother and me.
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Meine Modellbahn-Karriere begann, wie bei vielen anderen Mitstreitern auch, im Kindesalter mit einer temporären H0-Anlage, die ich mit meinem Bruder alljährlich zu Weihnachten aufbauen durfte. Über einige kleinere Anlagen in Baugröße N kam ich nach der Wende wieder bei H0 an.
Der Höhepunkt dieser Schaffensperiode war der Komplettumbau einer Fleischmann-64 zur 64 1308 des Bw Salzwedel, bei der ich fast alle Anbauteile des Kessels, die Pumpen, Elevator und Pufferbohlen entsprechend der Vorbildfotos durch Weinert- oder Selbstbauteile ersetzte. Zusätzlich verbesserte ein neuer Motor die Fahreigenschaften.

H0-Modell der 64 1308-4, Führerseite

H0-Modell der 64 1308-4, Heizerseite
Zur gleichen Zeit bauten mein Bruder und ich ein Schaustück, das den Schuppen 2 des Bw Stendal zum Thema hatte. Er entstand aus den Teilen des Kibri-Lokschuppens Ottbergen. Die Anlage verfügt über eine Roco-Drehscheibe und motorische Weichenantriebe. Auf dem Schaustück kann der gesamte Durchlauf einer Dampflok vom Eintreffen im Bw über das Restaurieren und Abstellen bis zur Ausfahrt dargestellt werden. Diese Anlage befindet sich heute im Besitz eines IGHB-Mitgliedes.

Bw Stendal, Schuppen 2 mit Drehscheibe

Bw Stendal, Blick zur Bekohlung. Vorn verläuft das Paradegleis des Schaustückes.

Bw Stendal, Blick von der Bekohlung Richtung Lokschuppen